Buggys – der ideale Alltagsbegleiter
Der Buggy ist ein wahres Multitalent, er ist leicht, kompakt, komfortabel, faltbar und lässt sich überall mithinnehmen. Seine Flexibilität macht ihn zu einem unverzichtbaren Begleiter im Alltag.
Cybex Melio Carbon Sportkinderwagen
Bugaboo Butterfly 2 Buggy 3-in-1 Set
Welchen Buggy soll ich kaufen?
Einige Buggys kannst du direkt ab der Geburt deines Kindes verwenden, wie der Bugaboo Fox Cub Kinderwagen. So hast du von Beginn an einen kompakten und kleineren Kinderwagen, den du später einfach wieder zum Buggy umbauen kannst. Diese Buggys werden einfach durch eine Babywanne ergänzt und können so auch für Neugeborene eingesetzt werden.
Wenn man auf dem Land oder im Wald unterwegs ist, sollte ein Buggy besonders komfortabel und abfedernd sein. Daher bietet sich ein Buggy mit Luftreifen an, da dieser den höchsten Komfort aufweist wenn man auf unebenen Gelände unterwegs ist.
Wenn du demnächst in den Urlaub fliegen oder mit dem Auto verreisen willst, ist ein ultrakompakter und kleiner, sogenannter Reisebuggy wie der Ergobaby Metro 3 Deluxe, eine große Hilfe, denn du hast ja schon genug Gepäck an Board, wenn du mit deinem Baby verreisen willst. Diese Buggys sind sehr klein zusammenfaltbar und besonders leicht. Einige Buggys lassen sich mittlerweile so klein zusammenfalten, dass sie im Flugzeug als Handgepäck mitgenommen werden können.
Wann ist es sinnvoll einen Buggy zu kaufen?
Wenn dein Kind sicher allein und schon über längere Zeit stabil sitzen kann macht es Sinn einen Buggy zu kaufen. Du wirst auch merken, dass dein immer mobiler werdendes Baby nicht mehr so gern in der Babywanne transportiert werden möchte. Dies wird bald nur noch zum Schlafen möglich sein. Es will jetzt intensiv die spannende Welt entdecken und ist extrem neugierig und das aufrechte Sitzen macht ihm sichtlich Spaß.
Ab wann darf mein Baby im Buggy sitzen?
Ein Kinderbuggy kommt erst zum Einsatz, wenn das Baby schon längere Zeit am Stück selbstständig und frei sitzen kann. Das heißt, es sollte wirklich aktiv alleine sitzen können, ohne sich festhalten oder abstützen zu müssen. Seine Rückenmuskulatur muss dafür schon gut entwickelt sein. Dies ist in der Regel ca. mit 7 bis 10 Monaten der Fall, aber individuell doch sehr verschieden.
Die Vorteile vom Buggy
- klein und wendig
- geringes Gewicht
- schnell und einfach zusammenklappbar und verstaubar
- kompakt - nimmt wenig Platz im Kofferraum ein
- kleine Räder für kleinen Wendekreis auf engem Raum
Buggy und Kinderwagen in Kombination nutzen
Solange dein Schatz sehr klein ist, kannst du den Buggy auch einfach neben dem normalen Kinderwagen nutzen. Wenn du das kompakte, schnelle Zusammenklappen, die Wendigkeit und die geringere Größe des Buggys benötigst, kommt dieser zum Einsatz. Bei Ausflügen mit dem Auto, in der Strassenbahn, und beim kleinen Einkaufsbummel ist der Buggy einfach praktischer. Du kannst auch die Babyschale mit dem passenden Adapter auf den Buggy setzen - so kann dein Baby friedlich weiterschlafen, während du deinen kleinen Einkauf erledigst. Dein Spatz muss dann zum Umbetten nicht extra aus der Schale genommen und geweckt werden. Und natürlich beim ersten längeren Urlaub kommt der platzsparende, leichtere Buggy, eventuell schon zum Einsatz. Für den langen Spaziergang oder einem längeren Mittagsschläfchen kann ruhig der große, komfortablere Kinderwagen rausgeholt werden.
Die Anschaffung eines komfortablen aber dennoch kompakten Buggys neben dem Kombikinderwagen macht also auf jeden Fall Sinn. So kannst du dich nach Bedarf und praktischem Nutzen für einen der beiden Kinderwagen entscheiden. Sobald dein Kind allein und sicher laufen kann, wird der Buggy den Kombikinderwagen wahrscheinlich vollständig ersetzen.
Wichtige Fragen vor dem Kauf eines Kinderbuggys
Wo fährst du den Buggy hauptsächlich?
Wenn du den Buggy fast ausschließlich in der Stadt nutzt, sind kleinere Räder aus abriebfestem Hartgummi, aus leichtem EVA oder auch pannensichere Luftkammerräder ideal. Seid ihr oft auf unwegsameren Strecken unterwegs, wie z.B. im Wald oder auf dem Land mit holprigen Feld- und Schotterwegen kommt nur ein Buggy mit größeren Lufträdern, Luftkammerrädern oder mit leichtem Schaum gefüllten Gummirädern in Frage. Hier sollten auch alle Räder sehr gut gefedert sein. Die Wahl der Räder richtet sich natürlich auch stark nach der Bodenbeschaffenheit in deinem unmittelbaren Wohnort und in der nahen Umgebung. Wenn in deinem Wohnort sehr unebene oder defekte Bürgersteige und hohe Bordsteine vorherrschen, sind größere Räder mit Luft oder Luftkammern besser. Diese federn hier zusätzlich die Erschütterungen beim Manövrieren des Buggys beim Überwinden des Bordsteins oder von Treppenstufen ab.

Buggy im Auto - soll er oft zusammengeklappt werden?
Wenn du täglich mit dem Auto unterwegs bist und den Buggy mehrmals am Tag schnell und problemlos zusammen- und auseinandergeklappen musst, ist ein kompakter Buggy mit nicht allzu großen Rädern und einem schnellen, einfachen Faltmechanismus perfekt.
Nutzt du oft öffentliche Verkehrsmittel?
Wenn du jeden Tag mit Bus, Strassenbahn & Co. unterwegs bist braucht dein Buggy einen einfachen und schnellen Einhandklappmechanismus - er sollte also mit nur einer Hand zusammengeklappt werden können. So kannst du ihn mit deinem Kind auf dem Arm betätigen. Zu schwer darf der Buggy für bequemes Tragen natürlich auch nicht sein. Hier ist es auch sehr nützlich, wenn der zusammengeklappte Buggy von allein frei stehen kann, wie der Joie Litetrax Pro Buggy - dann kannst du ihn einfach ohne Sorgen abstellen.
Soll dein Kind im Buggy schlafen?
Wenn dein kleiner Schatz regelmäßig im Buggy schlafen soll, ist eine sehr flache Liegeposition ein absolutes Muss. Bei einigen Buggys kann man die Rückenlehne nur in eine etwas abgeflachte Position zurücklegen, deshalb unbedingt auf die Angabe der flachen Liegefunktion achten. Der Joolz Aer 2 Buggy beispielsweise bringt eine flache Liegeposition mit, in der dein Schatz problemlos sein Nickerchen halten kann.
Auf diese Punkte solltest du beim Buggy Kauf achten
1. Räder

Die Räder des Buggys dürfen für komfortables Fahren nicht allzu klein sein, um Hindernisse wie Stufen oder Kopfsteinpflaster ohne große Schwierigkeiten zu überwinden. Im Idealfall sind die hinteren Räder etwas größer als die Vorderräder - das macht den Buggy so gut wie überall einsetzbar.
Für die zumeist ebenen und glatten Wege in der Stadt, in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln sind Hartgummi-/ Kunststoffräder völlig ausreichend. Außer auf Kopfsteinpflaster - hier kommt man nur mit Luftkammer- oder Lufträdern wirklich gut weiter.
2. Federung
Eine gewisse Federung ist für den Buggy einfach unerlässlich. Auch wenn du ihn fast nur in der Stadt benutzt, sind wenigstens leicht gefederte Räder ein Muss. Beim Passieren des Bordsteins oder auch kleineren Stufen wäre die Erschütterung für das im Buggy sitzende Kind ohne jegliche Federung äußerst unangenehm. Auch für den Schiebenden fährt sich ein gefederter Buggy viel einfacher und weicher und die Arme müssen die Erschütterungen nicht ungefiltert abfangen.

3. Rückenlehne
Die Rückenlehne des Buggys hat idealerweise eine mehrfache Verstellmöglichkeit bis hin zur flachen Liegeposition. Im Liegebuggy kann das Kind aufrecht oder leicht aufgerichtet sitzen aber auch bequem schlafen. Wenn das Kind noch sehr klein ist, sollte die Liegeposition wirklich so flach wie möglich sein. Bitte hier genau auf die Angaben achten - der Winkel der flachsten Liegeposition unterscheidet sich teilweise stark bei den Buggy Modellen.
4. Sonnendach
Das Buggy Verdeck schützt den kleinen Passagier vor Sonne, Regen, Wind und unerwünschten Einblicken. Umso größer das Sonnendach ist, desto mehr Schutz bietet es deinem Kleinen. Ein großes, tief nach unten ziehbares Verdeck bietet den besten Sonnenschutz für unterwegs. Viele Sonnenverdecke sind durch einen Reissverschluss erweiterbar - das verlängerte Verdeck schützt dann fast das gesamte Kind vor der Sonneneinstrahlung.
Ein oder mehrere, separat zu öffnende Sichtfenster im Verdeck ermöglichen dir stets einen Blick auf dein Kind
5. Faltmaß
Das Faltmaß des Buggys ist einer der wichtigsten Aspekte beim Kauf des perfekten Buggys. Je kleiner und kompakter der Buggy im zusammengeklappten Zustand ist, desto flexibler kann er genutzt werden. Er nimmt dann weniger Platz im Kofferraum ein, was gerade im Urlaub super wichtig ist.
Es gibt sogar schon Buggys mit integrierten Tragegurten wie den Cybex Orfeo Buggy, die du wie eine Tasche über der Schulter transportiert kannst. Einige Buggy Modelle können sogar als Handgepäck ins Flugzeug mitgenommen werden.
6. Feststellbremse
Der Buggy braucht eine gut funktionierende Bremse - die sogenannte Feststellbremse. Das heißt, die Bremse ist nach dem Betätigen festgestellt und der Buggy bleibt fest und sicher an Ort und Stelle stehen. Es gibt die Fußbremse, die bei den meisten Buggys vorn unten am Gestell mittig oder seitlich verbaut ist. Sie wird mit dem Fuß nach unten gedrückt und blockiert dann den Buggy. So kann er sicher abgestellt werden, ohne dass er von allein wegrollt.
7. Gewicht
Für ein gutes Handling sollte der Buggy maximal 10 kg wiegen. Gerade wenn er oft zusammengeklappt und im Auto verstaut oder getragen werden muss. Als Handgepäck fürs Flugzeug sollte das Gewicht des Buggys um die 6 kg liegen. Wenn du den Klappmechanismus zum Verstauen des Buggys sehr selten nutzt, machen 1 oder 2 Kilo mehr Gewicht nicht so viel aus.
8. Fünfpunktgurt und Schutzbügel
Ein fürs Kind bequemer, einfach zu bedienender und sicherer 5-Punkt-Sicherheitsgurt ist ein wichtiger Aspekt beim Kauf eines neuen Buggys. Der Gurt sollte leicht und problemlos anzulegen sein. Er soll das Kind sicher im Buggysitz halten - auch wenn es versucht, sich vom Gurt zu befreien. Die Haltegurte am Oberkörper in Halsnähe müssen unbedingt mit Polstern versehen sein, da die Scheuergefahr durch die doch recht festen, dünnen Gurte am Hals sehr hoch ist.
Ein Schutz- oder Sicherheitsbügel gehört bei den meisten Buggys zur Grundausstattung dazu. Bei einigen Buggys kann der Bügel auch als Zubehör separat nachgekauft werden. Der Bügel ist eher zum Festhalten und Abstützen des Kindes während des Fahrens gedacht. Du kannst auch zu Beschäftigung kleines Spielzeug am Bügel befestigen.
9. Schiebegriff
Eine bequeme, weiche Ummantelung des kompletten Griffes (auch an den seitlichen Biegungen) fässt sich angenehmer an und lässt im Winter die Kälte des metallischen Lenkers nicht so stark durch. Die Griff-Ummantelung kann je nach Preisklasse aus Gummi, Schaumstoff oder sogar aus edlem Leder sein.
Eine Höhenverstellbarkeit des Schiebers ist auch sehr nützlich - so kann der Buggy von der Schubhöhe immer an den gerade Schiebenden angepasst werden.
10. Einkaufskorb
Die meisten Buggys verfügen über einen Korb unter dem Buggysitz. Diese unterscheiden sich in der Größe und Stabilität sehr. Wenn du deine täglichen Einkäufe und anderen Besorgungen oft mit deinem Kind zusammen im Buggy erledigst, brauchst du auf jeden Fall einen großen, stabilen Staukorb. Er sollte mindestens von zwei Seiten sehr leicht zugänglich sein. Gerade wenn du an der Supermarktkasse deine eingekauften Sachen schnell im Korb des Buggys verstauen musst, ist ein schlecht zugänglicher oder zu kleiner Staukorb der absolute Horror.
Der große Korb ist auch im übrigen Alltag mit deinem Kleinkind von großem Nutzen. Egal ob beim Ausflug zum Spielplatz, zum See, beim Picknick oder beim Stadtbummel. Er bietet immer genug Platz für Buddelzeug, Badeutensilien, leckere Snacks und kleine Shopping-Errungenschaften.
11. Polsterung / Material
Rückenlehne, Sitzfläche und Beinablage sollten wirklich sehr gut und durchgehend gepolstert sein - das heißt, unter dem Bezugstoff sollte beim stärkeren Raufdrücken mit der Hand / den Fingern eine deutliche Polsterung zu fühlen sein und nicht das harte Gestell. Das Material des Bezuges soll weich und angenehm auf der Haut sein - gerade im Sommer sollte das Kind verschwitzt nicht unangenehm daran kleben bleiben. Der Bezugstoff darf auch nicht stark an der Kleidung oder Haut reiben - er sollte also nicht zu grob gewebt oder hart im Griff sein. Praktisch ist ein abnehmbarer Bezug, den du einfach waschen kannst, wenn er mal mit Schokoeis oder anderen Flecken stark verschmutzt ist.