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5 Tipps, für entspanntere Nächte mit deinem Baby

Von: Karen   Datum: 11.06.2026, 10:37:00


Du träumst von acht Stunden Schlaf am Stück? Dann müssen wir deine Traumblase leider kurz platzen lassen. Denn mit einem Baby sieht die Realität oft ganz anders aus: Der Nachtschlaf wird zur Nebensache, während nächtliche Kuschelstunden, spontane Wachphasen und Fütterungen um 3 Uhr morgens plötzlich zum Alltag gehören.

Willkommen im Abenteuer Baby!

Doch keine Panik, wir haben 5 Tipps für dich, die dir helfen, die Nächte entspannter zu machen und das wunderbare Abenteuer-Baby in vollen Zügen zu genießen.

Der Babyschlaf

Bevor wir zu unseren Tipps kommen, schauen wir uns erst einmal die Basics des Babyschlafes an.

In den ersten Monaten schläft dein kleiner Liebling sehr viel. Durchschnittlich sind es 16 bis 18 Stunden am Tag. Das ist natürlich von Baby zu Baby individuell. Manche Babys brauchen bis zu 22 Stunden Schlaf, andere kommen mit weniger als 16 Stunden aus. Anfangs unterscheidet sich der Babyschlaf noch nicht zwischen Tag und Nacht und die Aufwachphasen hängen stark von der inneren Uhr und dem Hunger deines Lieblings ab.

Wenn dein kleiner Liebling etwas älter ist, passt sich die innere Uhr nach und nach an den Wechsel von Tag und Nacht an. Auch die Schlafdauer reduziert sich. Vielleicht schafft es dein Liebling schon mal, einige Stunden am Stück durchzuschlafen. 

Mit circa 6 Monaten macht dein Baby nur noch 3 bis 4 Tagschläfchen, die sich mit dem Älterwerden verringern. Im Durchschnitt benötigt dein Liebling dann noch 15 Stunden Schlaf pro Tag. 

Vergiss bitte nicht: Jedes Baby hat sein eigenes Tempo und individuelle Schlafbedürfnisse. Deshalb ist es völlig normal, wenn sich die Schlafgewohnheiten deines Lieblings von denen anderer Babys unterscheiden. Lass dich davon nicht verunsichern und vertraue auf deinen ganz persönlichen Weg.

Eckdaten: So viel Schlaf benötigt dein Baby

  • Säuglinge: 15-18 Std.
  • Babys: 14-15 Std.
  • Kleinkinder: 13 Std.

Bitte beachte, dass es sich hierbei lediglich um Richtwerte handelt. Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo und durchläuft individuelle Entwicklungsphasen.

5 Tipps für entspannte Nächte

Dass Babys den Nachtschlaf zunächst für völlig überflüssig zu halten scheinen, ist ganz normal. Schließlich müssen sie sich nach ihrer Geburt erst an den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen. Damit deine Nächte aber nicht zu Nachtschichten" werden, kannst du dein Baby mit einfachen Maßnahmen dabei unterstützen, leichter in den Schlaf zu finden und nachts besser zur Ruhe zu kommen.

1. Erkenne die Zeichen der Müdigkeit

Leider kann dein kleiner Liebling dir noch nicht sagen, dass er müde ist. Aber dein Baby kann sich durch Mimik und Gestik verständigen. Du musst die Signale nur erkennen lernen. 

Desinteresse: Dieses zeigt sich dadurch, dass dein Baby nicht mehr so stark auf seine Umwelt reagiert, den Blick abwendet oder den Kopf wegdreht, wenn du es ansprichst.

Gähnen: Wie bei den Großen gehört natürlich auch das Gähnen zu einem Zeichen von Müdigkeit. Dann heißt es, langsam zur Ruhe kommen und das Bettchen vorbereiten.

Augenreiben: Wenn dein Baby sich öfter die Augen reibt und dabei die Fäustchen ballt, sollte es schnell schlafen gelegt werden. 

Quengeln und Schreien: Wenn dein kleiner Liebling trotz Stillen, Kuscheln oder Wickeln so gar nicht mehr in Stimmung kommt und sich von nichts mehr aufheitern lässt, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass dein Baby dringend Schlaf benötigt.

Ohren ziehen: Ja... du hast richtig gelesen, auch wenn sich dein Liebling an den Ohren zieht, kann das ein Zeichen von Müdigkeit sein. Das Berühren der Ohren dient bei vielen Babys als Stressbewältigung.

2. Schaffe einen strukturierten Alltag

Eine klare Tagesstruktur unterstützt einen gesunden und regelmäßigen Schlafrhythmus bei deinem Baby. Rituale geben dabei Sicherheit. Dein Liebling weiß, was er zu erwarten hat. Regelmäßige Mahlzeiten, Spielzeiten und Spaziergänge sind wichtige Zeitgeber, um den Rhytmus anzupassen.

Achte darauf, dass du die Tage nicht mit Terminen vollpackst, und lasse den Tag ruhig ausklingen. Ein festes Abendritual hilft deinem kleinen Liebling dabei, zur Ruhe zu finden. Du kannst dein Baby baden oder es sanft beim Wickeln massieren. Diese Maßnahmen wirken oft besonders entspannend. Ein Einschlaflied oder – bei älteren Kindern – eine Gute-Nacht-Geschichte unterstützen dein Kind zusätzlich dabei, den Tag loszulassen und sich behutsam auf den Schlaf vorzubereiten.

3. Schaffe eine entspannte und sichere Schlafumgebung

Für einen sicheren und erholsamen Schlaf sollte dein Baby bequem in seinem Bettchen liegen. Die Rückenlage auf einer festen Matratze sowie ein passender, luftiger Schlafsack, schaffen optimale Voraussetzungen für eine sichere und angenehme Schlafumgebung. Verzichte im Babybett auf Decken, Kissen und Felle, um das Risiko von Überhitzung und Atembehinderungen zu minimieren. Für einen angenehmen Schlaf sollte die Raumtemperatur idealerweise zwischen 16 und 18 °C liegen. In dieser Umgebung sind ein Body und ein passender Schlafsack  in der Regel vollkommen ausreichend.

Nimm dir beim Zubettbringen für deinen kleinen Liebling Zeit und lasse den Trubel draußen.

4. Das richtige Schlafplatz

Familienbett, Beistellbett oder Einzelbett? Eine Frage, die du dir mit Sicherheit auch schon gestellt hast und die gar nicht so leicht zu beantworten ist. Hier ist es wichtig, dass du individuell nach den Bedürfnissen deines Babys entscheidet. Aber auch deine Bedürfnisse spielen bei der Wahl des richtigen Schlafplatzes für dein Baby eine wichtige Rolle. Denn auch du sollst erholsame Nächte haben. 

Das Familienbett

Wenn du mit deinem Baby wunderbar im Familienbett schlafen kannst und die Nähe liebst, ist das Familienbett perfekt für dich und deinen kleinen Liebling. Die gemeinsamen Nächte fördern Nähe und Verbundenheit. Zudem kannst du schneller auf die Bedürfnisse deines kleinen Lieblings eingehen, was längere Wachphasen reduziert und dich am Morgen ausgeruhter sein lässt.

Kuscheln bis zum Einschlafen klingt verlockend, doch das Familienbett hat auch seine Schattenseiten. Wenn der Platz knapp wird, die Privatsphäre leidet oder nachts ständig jemand strampelt, kann die gemeinsame Schlaflösung an ihre Grenzen stoßen.

Nicht zuletzt sollte auch der Sicherheitsaspekt berücksichtigt werden. Damit Babys sicher schlafen können, brauchen sie genügend Platz, eine geeignete Matratze und einen wirksamen Fallschutz.

Das Beistellbett

Im Beistellbett schläft dein Baby sicher in seinem eigenen Bereich und dennoch ganz nah bei dir. Wacht dein kleiner Liebling nachts auf, bist du sofort zur Stelle. Diese Nähe vermittelt Sicherheit und Geborgenheit. Gleichzeitig ersparst du dir das nächtliche Aufstehen, denn Stillen oder Füttern mit dem Fläschchen ist direkt vom Bett aus möglich. Dank der unmittelbaren Nähe zu deinem Baby werden nächtliche Unterbrechungen reduziert, sodass auch du besser schlafen und erholt in den Tag starten kannst.

SnuezPod5

Viele Beistellbetten lassen sich flexibel an die Höhe des Elternbetts anpassen. Manche Modelle bieten jedoch noch praktische Zusatzfunktionen. Das SnüzPod5 beispielsweise überzeugt mit einem cleveren Design: Der obere Teil lässt sich ganz einfach abnehmen und als separate Babywanne nutzen. So kannst du dein Baby tagsüber bequem von Zimmer zu Zimmer mitnehmen, ohne seinen Schlaf zu stören.




Das Einzelbett

Wenn dein kleiner Liebling in seinem ganz eigenen Bettchen schläft, bietet dies ein hohes Maß an Sicherheit. Zudem gibt es weniger Schlafstörungen für dich und deinem Baby. Nebenbei gewöhnt sich dein Liebling von Anfang an, an seinen eigenen Schlafplatz.

Für deinen ganz kleinen Liebling können wir den SnüzBaskit Mosekorb empfehlen. Der schöne Klassiker sieht nicht nur stilvoll aus, er ist auch mit einem hohen Maß an Sicherheit designt. Eine atmungsaktive 3D-Matratze und doppelte Netzfenster machen das Bettchen komfortabel und sicher. Auch hier lässt sich das Körbchen vom Gestell entfernen, so dass du den Moseskorb als praktisches Reisebett nutzen kannst.

5. Ziehe sanfte Musik in die Schlafenzeit ein

Das gute alte Gute-Nacht-Liedchen ist der Klassiker unter den Einschlafhilfen  – so ein bisschen wie ein liebevoller Zeitsprung zurück in Omas Liederkiste. „Der Mond ist aufgegangen“, „Guten Abend, gute Nacht“ oder andere alte Schlaflieder. Deine vertraute Stimme und sanfte Melodien geben deinem Liebling Sicherheit und vor allem Entspannung. Also ruhig im Kopf nach den alten Liedschätzen kramen und los geht’s mit dem Einschlafritual!

Natürlich kannst du dir auch Hilfe in Form von Spieluhren holen. Auch sie schaffen durch sanfte Melodien eine beruhigende Atmosphäre und werden so schnell zum perfekten Einschlafritual. Du kannst sie auch wunderbar bei nächtlichen Aufwachphasen nutzen. Wenn deine eigene Stimme durch Müdigkeit versagt, übernimmt sie deinen Job.

Snuez Schlafwolke

Die SnüzCloud Schlafwolke ist die perfekte Einschlafhilfe, sie ist wunderbar kuschelig, dient als Nachtlicht und bringt beruhigende Töne mit sich. Auch ein Mobile kann eine wunderbare Einschlafhilfe sein. Während sanfte Musik spielt, kann dein kleiner Schatz die sich langsam drehenden Figuren beobachten und entspannt in seine eigene kleine Traumwelt hinübergleiten.

Fazit

Der Babyschlaf ist so individuell wie dein Baby. Wiederkehrende Rituale, Gute-Nacht-Lieder, sanfte Klänge, und eine liebevolle, beruhigende Nähe, helfen deinem Baby, Sicherheit zu finden und leichter zur Ruhe zu kommen. Für den oft langen Weg zu ruhigen und vertrauten Einschlafmomenten ist vor allem eines wichtig: Geduld.

Dein myPram-Team