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Zahnen ohne Tränen: 7 bewährte Tipps für dein Baby

Von: Karen   Datum: 11.02.2026, 11:25:00


Kennst du das auch – das zahnlose Lächeln deines kleinen Lieblings ist verschwunden, stattdessen schaust du in die geschwollene und gerötete Kauleiste deines weinerlichen Babys?

Die ersten Zähne kommen und du und dein Baby stehen vor einer anstrengenden Herausforderung. Diese Zeit kann dummerweise auch noch ein Weilchen andauern und stellt die ganze Familie oft auf die Probe.

Aber keine Panik! In unserem Blog verraten wir dir, wie ihr diese Zeit auch ohne viel Stress und Tränchen gemeinsam meistert.

Wann beginnt dein Baby mit dem Zahnen?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, denn jedes Kind hat sein ganz eigenes Tempo. Generell kannst du dich darauf einstellen, dass dein Liebling ab dem 6. Monat bereit ist, sein erstes Zähnchen zu bekommen. Dabei ist eines immer gleich. Das erste Zähnchen wird ein unterer Frontzahn sein. Ob es der linke oder der rechte Zahn ist, wirst du schnell merken, wenn du über das Zahnfleisch streichst.

Um den ersten Geburtstag kommen die ersten Backenzähne und später die Eckzähne. Das wird noch mal eine aufregende und herausfordernde Zeit für alle. Im Alter von etwa 3 Jahren kann sich dein Liebling endlich über sein vollständiges Gebiss mit 20 Zähnen freuen. Und du darüber, dass der Zahnungsstress überstanden ist.

Kleiner Fun-Fact: Einige Babys kommen bereits mit Zähnen auf die Welt. Dabei handelt es sich um sogenannte „Geburtszähne“ oder, wie der Volksmund auch sagt, „Hexenzähne“. Diese Geburtszähne sind meist die unteren Schneidezähne, die locker im Zahnfleisch sitzen und entweder wenige Wurzeln besitzen oder auch gar keine Wurzeln haben.

6-8 Monat: Die unteren Schneidezähne brechen durch

8-12 Monat: Die oberen Schneidezähne folgen

14-18 Monat: Im Ober -und Unterkiefer brechen die ersten Backenzähne durch

18-24 Monat: Die Eckzähne kommen

24-30 Monat: Die Backenzähne brechen durch

Wann merkst du das dein Baby zahnt?

Eben noch war alles gut und plötzlich fängt dein Baby an, weinerlich zu werden, hat gerötete Wangen, wird unruhig und der Appetit bleibt aus. Du befürchtest schon, dass dein Liebling krank wird. Doch ein kleiner Blick in den Mund deines Babys zeigt, dass die Kauleiste gerötet und geschwollen ist. Ein eindeutiges Anzeichen dafür, dass das erste Zähnchen im Anmarsch ist. 

Ein weiteres Anzeichen dafür, dass das Zahnen beginnt, ist ein vermehrter Speichelfluss, der Rötungen um den Mund entstehen lässt. Zudem beginnt dein Liebling, auf seinen Fingerchen, dem Fäustchen oder an Gegenständen zu kauen.

Wenn die Zähnchen durchbrechen, entstehen kleine Entzündungsreaktionen im Zahnfleisch. Das Immunsystem ist gereizt bzw. geschwächt. In dieser Zeit ist dein Liebling auch anfälliger für Infekte.

Wie kannst du dein Baby beim Zahnen unterstützen?

Um dich und deinen Liebling jetzt vor einer stressigen Zeit zu retten und eventuell sogar Tränen zu vermeiden, haben wir einige effektive Tipps für dich.

1. Zuwendung und ganz viel Liebe

Der wohl wichtigste Ratschlag – schenke deinen Liebling viel Liebe und Geborgenheit, dann ist die ganze Sache nur noch halb so schlimm. Von nun an ist gaaaanz viel Kuscheln angesagt. Trage dein Liebling in einer Tragehilfe. Die Ergobaby Adapt Natural Leinen Babytrage beispielsweise bietet dir eine bequeme Trageweise und deinem Liebling einen geborgenen, komfortablen Ort, ganz nahe bei dir. Stille deinen Baby so oft es geht. Das beruhigt deinen Liebling.  All das macht schon die halbe Miete aus.

2 Kauhilfen

Kauhilfen sind Gold wert. Wenn dein Liebling auf ihnen kaut, wird durch den Druck auf das Zahnfleisch der Schmerz ein wenig gedämpft. Zudem wirkt das Kauen entspannend.

Ein Beißring beispielsweise hilft, das empfindliche Zahnfleisch zu beruhigen. Neben der Milderung der Schmerzen kann ein Beißring gleichzeitig als Lernspielzeug dienen. Der Trixie-Beißring unterstützt dein Baby nicht nur beim Zahnen, er sorgt durch seine niedlichen Motive für gute Laune und regt spielerisch die Sinne deines Lieblings an.

Kühlbeißringe, legst du am besten schon im Kühlschrank bereit. Bitte nicht in das Gefrierfach! Die Beißringe lindern den Zahnungsschmerz vor allem durch ihre kühlende Wirkung. Die Kälte reduziert die Durchblutung und mildert dadurch den Schmerz. Den selben Effekt erzielt auch ein kalter Waschlappen, auf den dein Liebling kauen kann.

Kaumarie

Eine ganz besondere Kauhilfe ist die Kaumarie. Die aus Baumwolle gefertigte Zahnungshilfe kommt ganz ohne Gel oder Kunststoff aus. Nebenbei dient die lustige Zahnungshilfe mit ihren fröhlichen Motiven als kleiner Tröster.


3. Massage

Das Kauen auf den Kauhilfen massiert gleichzeitig das Zahnfleisch, was ebenfalls eine schmerzlindernde Wirkung hat. Das Massieren kannst auch du übernehmen. Mit sauberen Fingern oder einen Fingerling kannst du sanft über das Zahnfleisch deines Lieblings streichen, um die Schmerzen zu lindern.

4. Kräuter

Das Sprichwort „Gegen alles ist ein Kraut gewachsen“ gilt auch beim Zahnen. Kamille- und Salbeilösungen haben eine leicht desinfizierende und beruhigende Wirkung. Dafür gibst du einfach einige Tropfen in lauwarmes, abgekochtes Wasser und trägst die Lösung auf die geröteten Stellen im Mund.

Ein traditionelles Hausmittel ist Veilchenwurzel. Durch das Kauen auf der Wurzel werden ätherische Öle und Schleimstoffe freigesetzt, die leicht betäubend und beruhigend auf das gereizte Zahnfleisch wirken. Die Wurzel befestigst du am besten an der Schnullerkette. 

Vorsicht: Das Kauen auf der Wurzel darf nur unter Aussicht erfolgen. Zudem sollte die Veilchenwurzel nicht bei Kindern angewandt werden, die zu Allergien neigen. Da die Wurzeln weich werden und ein Nährboden für Keime sind, sollten sie regelmäßig ausgetauscht werden.

5. Bernsteinkette

Du hast bestimmt auch schon einige Babys mit einer Bernsteinkette um den Hals oder dem Handgelenk gesehen. Die ätherischen Öle des Bernsteins werden beim Tragen freigesetzt und wirken dabei beruhigend auf den Körper und damit auch auf dein zahnendes Baby.

Das Tragen dieser traditionellen Zahnungshilfe ist umstritten, da die schmerzlindernde Wirkung wissenschaftlich nicht belegt ist. Zudem besteht ein Strangulierungs- oder Verschluckungsgefahr.

Wenn es unbedingt die Bernsteinkette sein soll, dann bring sie am besten fest am Kopfende des Babybettchens an.

6. Nahrungsmittel

Bei Zahnungsschmerzen Nahrungsmittel geben, hört sich erst mal seltsam an. Aber es funktioniert. Gekühlte Karottenstücke, kalte Gurkenstangen oder Brokkoli haben nicht nur interessante Farben für dein Baby, sie sind auch angenehm für die Kauleisten.

Aber auch hier gilt: Bitte nur unter Aufsicht!

7. Medikamente

Schmerzstillende Zahnungsgels, die du in der Apotheke erhältst, versprechen eine Linderung von Schmerzen, Rötungen und Schwellungen beim Zahnen. Das Gel massierst du am besten sanft mit deinem Finger, erbsengroß, auf das Zahnfleisch deines Lieblings.

Die Gels enthalten pflanzliche Wirkstoffe wie Kamille, Salbei, Nelke oder Ringelblume. Doch Vorsicht, in einigen Zahnungsgels finden sich auch Alkohol oder Zucker. Frag am besten in der Apotheke nach den Inhaltsstoffen.

Eine sanftere Alternativmedizin sind Globuli. Um die Beschwerden zu lindern, steckst du üblicherweise alle 15 bis 30 min, 7 bis 8 Kügelchen in die Wangentasche deines Babys. 

Wenn dein Liebling absolut keine Ruhe findet, kannst du auch zu einem Zäpfchen greifen. Dein Baby und auch du bekommen dadurch die Chance, wenigstens ruhig zu schlafen.

Fazit: Gemeinsam schafft ihr das Zahnen

Auch wenn das Zahnen eine kleine Herausforderung für die ganze Familie ist. Mit unseren Tipps und speziellen Kauhilfen wie die Kaumarie, kommst du mit einem Lächeln durch diese spezielle Zeit.

Dein Liebling wird dich nicht mehr zahnlos, sondern mit bezaubernd niedlichen Milchzähnen anlächeln. Freue dich darauf!

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