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Kindersicherheit: Die unterschätzten Vorteile des Rückwärtsfahren

Von: Karen   Datum: 29.04.2026, 11:58:00


Rückwärtsgerichtetes Fahren im Auto schützt Leben! Ein bedeutender Satz und ein lebensrettender Fakt. Viele Eltern lassen ihr Kind aus Gewohnheit, falschen Annahmen oder unvollständigen Informationen vorwärts im Auto mitfahren. Doch die Sicherheitsforschung kommt zu einem klaren Ergebnis.

Wenn du dich jetzt wiedererkannt hast keine Panik! Wir klären dich auf und erzählen dir, warum rückwärtsgerichtetes Fahren deinen kleinen Mitfahrer deutlich besser schützt.

Schweden als Vorbild beim rückwärtsgerichteten Fahren

Dass die Schweden Vorreiter oder besser gesagt Vorbilder in Sachen rückwärtsgerichtetes Fahren sind, hat sich längst herrumgesprochen. In Schweden gibt es die nationale Empfehlung, dass Kinder mindestens bis zum vierten Lebensjahr und idealerweise darüber hinaus rückwärtsgerichtet im Auto mitfahren sollten. Kein Wunder, denn in dem Land der tausend Seen und Köttbular, wird in puncto rückwärtsgerichtetes Fahren schon viele Jahrzehnte Sicherheitsforschung betrieben. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass schwedische Eltern über umfangreichere Informationen zu diesem Thema verfügen und sich dementsprechend an den Vorgaben halten.

Die schwedische Folksam-Studie mit eindeutigen Ergebnissen

Die schwedische Versicherungsgesellschaft Folksam untersucht seit vielen Jahren die Verkehrssicherheit. In ihrer neuesten Studie wurde untersucht, was Kinder im Ernstfall am besten schützt. Die Folksam-Studie stützt sich bei ihrer Untersuchung auf tödliche Verkehrsunfälle mit Kindern von 0-6 Jahren über mehrere Jahrzehnte.

Die Ergebnisse der schwedischen Unfallforschung waren eindeutig: Bei den meisten tödlichen Unfällen saßen Kinder entweder vorwärtsgerichtet oder waren nicht korrekt gesichert.

Warum rückwärtsgerichtetes Fahren sicherer ist?

Es gibt einen entscheidenden und gut belegten Grund, warum rückwärtsgerichtetes Fahren als besonders sicher gilt: Bei einem Frontalaufprall in einem vorwärtsgerichteten Sitz wird der Kopf des Kindes, der übrigens 25% des Körpergewichtes bei einem Kleinkind ausmacht (bei Erwachsenen nur ca. 6%), abrupt nach vorne geschleudert, wodurch erhebliche Kräfte auf Nacken und Wirbelsäule einwirken.

Bei einem rückwärtsgerichteten Sitz, wird bei einem Frontalaufprall der Rücken zusammen mit Kopf und Nacken gleichzeitig in die Sitzschale gedrückt. Dadurch werden die auftretenden Kräfte gleichmäßiger verteilt. Dein Schatz fährt sicherer mit.

Wie lange muss dein Schatz rückwärtsgerichtet mitfahren?

Die Antwort kannst du dir vermutlich denken – dein kleiner Mitfahrer sollte natürlich so lange wie möglich in der rückwärtsgerichteten Position mitreisen. Laut gesetzlicher Regelung (R129/i-Size) müssen Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten und einer Körpergröße von 76 cm entgegen der Fahrtrichtung transportiert werden. Darüber hinaus empfehlen Sicherheitsexperten auch hierzulande, Kinder für optimalen Schutz bis etwa zum zweiten Lebensjahr – idealerweise sogar bis zum vierten Lebensjahr bzw. bis zu einer Größe von 105 cm – rückwärtsgerichtet zu befördern.

maxi Cosi emerald 360 plus

 

Du vermutest jetzt vielleicht, dass sich das gar nicht so leicht umsetzen lässt. Schließlich entwickelt sich jedes Kind unterschiedlich in Größe und Gewicht, sodass die maximale Grenze eines rückwärtsgerichteten Kindersitzes schneller erreicht ist. Abhilfe schaffen rückwärtsgerichtete Sitze, die für eine längere Nutzung konzipiert sind. Der Maxi Cosi Emerald 360 Plus beispielsweise, ist für eine Nutzungsdauer von Geburt bis zum Alter von 12 Jahren ausgelegt. Ab 15 Monaten kannst du selbst entscheiden, ob dein kleiner Schatz, noch bis zu einem Alter von vier Jahren in der rückwärtsgerichteten Position mitreist.

Fakt ist: Je länger, dein Schatz rückwärtsgerichtet fährt, desto sicherer ist es!

2 gängige Irrtümer über das rückwärtsgerichtete Fahren

Die Empfehlung, so lange wie möglich in der rückwärtsgerichteten Position mitzufahren, wirft verständlicherweise viele Fragen auf. Wir klären für dich die gängigsten Irrtümer.

1. Die Beinchen sind gebeugt  Ist das nicht unbequem?

Für Kinder sind gebeugte Beine oft ganz natürlich, da sie im Alltag deutlich häufiger knien, hocken oder mit angewinkelten Beinen sitzen als Erwachsene. Rückwärtsgerichtete Kindersitze, auch Reboarder genannt, verfügen über eine ergonomisch geformte, eher schalenartige statt einer flachen Sitzfläche. Leicht erhöhte Seitenwangen sorgen dabei für eine stabile Führung von Hüfte und Becken. Der Neigungswinkel ist so ausgelegt, dass er einerseits eine sichere Rückhaltung des Körpers unterstützt und andererseits ausreichend Raum für die Beine bietet. Der Joie i-Spin 260 Max Kindersitz beispielsweise hat gleich 5 verstellbare Neigungswinkel bis hin zur Ruheposition. Auf dem Kindersitz thront dein kleiner Mitfahrer komfortabel und entspannt.

Daher brauchst du dir keine Gedanken über akrobatische Beinverrenkungen zu machen. Dein kleiner Mitfahrer sitzt in der rückwärtsgerichteten Position ganz entspannt – quasi in der VIP-Lounge.

2. Ich kann meinen Schatz durch den Rückspiegel nicht sehen  Ist das nicht ein Sicherheitsrisiko?

Dass du keinen direkten Augenkontakt zu deinem Liebling hast, ist zunächst einmal ungewohnt. Entscheidend ist jedoch nicht die Sicht, sondern der erhöhte Schutz, den rückwärtsgerichtete Kindersitze im Falle eines Unfalls bieten.

Die Lösung sind spezielle Spiegel, wie dem BeSafe Babyspiegel.
Der Spiegel wird an der Kopfstütze der Rückbank befestigt und zeigt dir im Rückspiegel, was dein kleiner Mitfahrer gerade anstellt.

Fakten, die du über das rückwärtsgerichtete Fahren wissen sollest

  • die rückwärtsgerichtete Position bietet eine sehr hohe Sicherheit bei einem Frontalaufprall
  • rückwärtsgerichtetes Fahren ist bis zum 15 Monat Pflicht
  • langes rückwärtsgerichtetes Fahren bietet den optimalen Schutz (nicht zu früh auf einen vorwärtsgericheten Sitz umstellen)
  • Kindersitzberatung nutzen, denn Nutzungsdauer, Platzangebot im Auto, die Installation im Auto, die Bedürfnisse deines Kindes und dein Alltag ( viel unterwegs, Wechsel von Auto) müssen zusammen passen

Fazit

Rückwärtsgerichtetes Fahren im Auto ist ein echter Sicherheits-Booster und reduziert das Verletzungsrisiko bei einem Unfall deutlich. Und ganz ehrlich: Auch wir würden dir – genau wie die Experten – empfehlen, deinen kleinen Mitfahrer so lange wie möglich in der rückwärtsgerichteten Position auf Abenteuertour zu schicken.

Solltest du dir noch unsicher sein, kannst du dir auch gerne unseren Blog über Reboarder durchlesen. Der Blogbeitrag beschreibt einen Reboarder nochmal genauer und gibt Auskunft über den Unterschied zwischen Babyschale und Reaboarder.

In unserem Shop findest du zudem unterschiedliche Reabarder-Hersteller, die  rückwärtsgerichtete Kindersitze mit verschiedenen Eigenschaften anbieten. Vielleicht ist ja der Richte für dich dabei.

Wenn du noch Fragen hast, kannst du uns gerne eine E-Mail an service@mypram.com senden oder du rufst uns unter 03337-4589923 an. Wir freuen uns auf dich!

Dein myPram Team!


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